Geschichten
Schicken Sie uns Ihre persönliche Lieblinggeschichte,
egal ob lustig, spannend oder traurig und wir veröffentlichen sie hier
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| Autor: | Olga |
| Von: | Olga |
| Eingang: | 14.08.06 |
| Kategorie: | Zum Nachdenken |
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Katzenhaus Ich wohne in einem Katzenhaus. Bitte nicht wundern: Das Haus ist gross, hat 15 Stockwerke, in jedem gibt es 7 Wohnungen und in den Wohnungen wohnen Menschen. Aber das Haus wird immer von den Katzen betreut. Zuerst war eine graue Katze mit halblangem Fell, prunkvollem (wenn auch ein bisschen abgeschabtem) Schwanz und listigen gelben Augen. Sie ist von nirgendwo gekommen und hat sich eine unserer Wächterinnen gewählt. Das heisst, die Katze kam, wenn es die Schicht "ihrer" Wächterin war. Sie sass in ihrer Stube und beobachtete aus dem Fensterchen die vorbeikommenden Hauseinwohner. Oder sie sass auf der Treppenstufe vor dem Hauseingang. Oder untersuchte Müllbehälter daneben. Oder jagte auf jemanden im hohen Gras des kleinen Gärtchens vor dem Haus. Dann kam die schwarz-weisse Domino-Katze. Sie hat ein bisschen Essen vom Tellerchen probiert, das man vor dem Haus für die Graue liess. Am nächsten Tag noch ein bisschen. Es gab keine Wiedersprüche (die Graue war zwar satt und hat ein Auge zugedrückt) und solche Gasfreundlichkeit gefiel der Domino. Sie beschloss zu bleiben. Seitdem sassen sie schon oft zu zweit auf den Treppenstufen vor dem Haus, auf die Ordnung aufpassend. Die sich automatisch ein- und ausschaltende (von der Bewegung auf der Treppe) Lampe wusste nicht was zu tun und schaltete sich abends mehrmals ein und aus. Wenn es besonders kalt draussen war, miaute jemand von ihnen vor der Tür und wurde von der Wächterin oder von dem in diesem Moment hinein- oder hinauskommenden Hauseinwohnern sofort reingelassen. Es ist unbekannt, welche von den zwei Katzendamen den grossen schwarzen erfahrenen Kater bezaubert hat. Er erschien eines Tages auf den Treppenstufen und verbrachte dort seitdem viel Zeit. Manchmal verschwand er für ein paar Tage oder sammelte Tribut neben Nachbarhäusern. Seine Wirkungsstätte war offensichtlich gross. Aber die beste Gesellschaft sammelte sich an den Treppenstufen unseres Hauses und er kam immer zurück. So sassen sie dort zu dritt, oft gerade auf dem Wege zur Haustür, majestätisch, wie ägyptische Sphinxe, im Herbst, Winter, Frühling... Jetzt ist Sommer und sie machen wahrscheinlich Urlaub irgendwo ausser Stadt, vielleicht im Wald. Ich hoffe nicht in der Stadt, denn die Grossstadt ist gefährlich für Katzen. Jetzt betreut unser Haus ein junges vielfarbiges Kätzchen mit einem dunklen Fleck auf der Nase. Es wohnt in einem Korb vor der Haustür. Wenn ich es am Morgen sehe, weiss ich, ich werde einen guten Tag haben. Ich hoffe, es verlässt uns nicht. Solange die pelzigen Schutzengel da sind, herrscht Frieden in unserem grossen Haus. |
| Autor: | Inge |
| Von: | Inge |
| Eingang: | 05.06.2003 |
| Kategorie: | Wahre Erlebnisse |
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Maxi, Michels Katze !!! Eines Tages bat eine Freundin mich, ich solle doch mitfahren, sie wolle sich eine Katze zulegen. Also gondelten wir los. Diejenige, die mit einer kleinen Katze nach Hause kam, war allerdings ich!!! Ich hatte sie auf den Arm genommen, sie hielt sich an meiner Schulter fest! Also nahm ich die Kleine mit nach Hause und taufte sie MAXI. Mein Sohn war zu dem Zeitpunkt noch keine zwei Jahre alt. Maxi konnte in den Hof hinaus, dort spielte sie mit Michel, sie verständigten sich "schweigend"!! Maxi schlief im Kinderbett, gemeinsam aßen sie ein Würstchen, Katzenfutter hat mein Sohn aber nur einmal probiert, war wohl nicht so unbedingt sein Geschmack!!! Maxi war vollkommen auf das Kind fixiert. Spielte das Kind im Hof, so war seine Katze nie weit entfernt und beobachtete ihn mit "Argusaugen". Eines Tages sprachen mich sogar die Nachbarn an, sobald einer von Ihnen alleine "auftauchte". Man war es gewöhnt, dass Maxi meinem Sohn wie ein "Schatten folgte". Dann spielten sie wieder beide draußen vor der Haustür. Ich ging hinaus und sah, noch ein ganzes Stück entfernt, wie ein Fremder auf Michel zuging (er dachte, dass Kind sei alleine). Hinter Michel lag Maxi auf einer Mauer. Plötzlich legt sie die Ohren dicht an den Kopf, die Vorderpfoten krallten sich in die Mauer, sie hebt das Hinterteil an. Hilfe "Gefahr im Anmarsch", so sieht eine Katze aus, die wütend ist und zum "Angriff" übergeht!!!! Sie setzt zum Sprung (!!) an und springt über Michel hinweg fauchend auf den Typ zu. Gleichzeitig lasse ich ein "Vorsicht, Gefahr" los und der Typ macht ebenfalls einen Satz zur Seite!! Maxi "landete" spuckend vor Wut, genau zwischen dem Typ und dem Kind. Maxi brummte und fauchte den Typ weiter an, der total unwissend die Katze musterte. Maxi "beruhigte" sich erst, als ich auch bei ihnen war. Der Typ wollte gar nicht glauben, dass er von einer Katze "angegriffen" worden war. Ohne meinen Zuruf wäre die Katze fauchend und mit ausgefahrenen Krallen auf seinem Brustkorb gelandet, das Kind hätte nicht einen Kratzer abbekommen!!!!!!!!!!!!!! Maxi hat ja auch nur "ihr Junges" bzw. das Kind beschützt. |
| Autor: | Inge |
| Von: | Inge |
| Eingang: | 24.04.2003 |
| Kategorie: | Wahre Erlebnisse |
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Die Rauchmelder |
| Autor: | Inge |
| Von: | Inge |
| Eingang: | 10.04.2003 |
| Kategorie: | Lustige Erlebnisse |
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Der "gefährliche" Kater |
| Autor: | Inge |
| Von: | Inge |
| Eingang: | 31.03.2003 |
| Kategorie: | Lustige Erlebnisse |
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Kater Mäxchen |
| Autor: | Karin Spyra |
| Von: | Karin Spyra |
| Eingang: | 29.03.2003 |
| Kategorie: | Spannende Erlebnisse |
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Tinky als Lebensretterin Meine Tinky hat mir unsere liebevolle Behandlung mit meinem Leben gedankt. An einem Tag war meine Nichte (16 Jahre zu diesem Zeitpunkt) bei uns zu Besuch. Mein Mann ging über Nacht mit einem Kumpel zum Nachtangeln. Wir wohnten im 1. Stock eines Zweifamilienhauses mit großer Terrasse und einem Balkon vorm Wohn- und Schlafzimmer. So gegen drei Uhr nachts kommt Tinky aufs Bett, beißt mich wütend in die Schulter. Langsam kam ich zu mir, streichelte sie im Schlaf und versuchte zu beruhigen. Auf einmal beißt sie mich nochmals, sie hat richtig zugebissen. Da wurde ich schlagartig wach und setzte mich auf. In diesem Moment sehe ich eine Gestalt draußen vorm Schlafzimmerfenster vorbeigehen. Ich dachte, ich träume, setzte meine Brille auf und wartete. Plötzlich kommt diese Gestalt zurück zum Schlafzimmerfenster und meine Katzen völlig unruhig und aggressiv. Ich tat einen Schrei, mit einem Satz aus dem Bett, Licht an und zum Fenster, um den Rolladen runter zu lassen. Ich dachte nur, mit mir kann der alles machen, nur nicht mit meiner Nichte. Ich habe diesen Menschen gesehen, wie er vor dem Fenster stand. Dieses Gesicht werde ich wohl nicht mehr vergessen. Meine Katzen rasten in diesem Moment wie wild ins Wohnzimmer. Ich dachte, Mist, jetzt versucht er da reinzukommen. Ich dort rüber, auch den Rollo runtergelassen. Dann stand er auf einmal an der Terrassentür und versuchte dort den Rollo hochzudrücken, der nur halb heruntergelassen war. Ich war so in Panik, habe auch dort den Rollo runtergelassen, aber auf den Gedanken, die Polizei zu rufen, kam ich nicht. Ich schlotterte am ganzen Körper. Nach ca. einer Viertelstunde wurden meine Katzen ruhiger. Da wusste ich, der Kerl ist jetzt nicht mehr da. Ich wartete bis zum Morgen, bis mein Mann nach Hause kam. Nachdem ich ihm berichtet hatte, sind wir raus auf den Balkon und auf die Terrasse. Dort waren schmutzige Fußspuren zu sehen, hin und zurück. Beim Nachbar, der ein kleines Kind hatte, war das Gartentor offen, was sonst immer geschlossen war. Mein Mann bestand darauf, dass ich die Polizei informierte. Der Polizist sagte zu mir: "Warum haben Sie nicht angerufen. Dieser Kerl war bestimmt bewaffnet und wollte noch mehr. Denn wenn ein normaler Einbrecher entdeckt wird, läuft er fort. Dieser versuchte mehrfach ins Haus zu kommen. Sie wären bestimmt nicht mit dem Leben davongekommen." Also hat meine Tinky mir das Leben gerettet. Sie hätte und hat mich bis heute noch nie gebissen, bis auf diese Nacht. Ich habe zu meinem Mann gesagt: Meine Tinky hat bis an ihr hoffentlich noch fernes Lebensende immer einen Platz bei mir, im Hause und im Herzen. Ich werde ihr das nie vergessen.
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| Autor: | UNBEKANNT |
| Von: | Sabine Schulz Homepage |
| Eingang: | 23.11.2002 |
| Kategorie: | Zum Nachdenken... |
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Die Engel "Mommy!" rief er. "Ist etwas nicht in Ordnung?" Der kleine rote Kater drehte sich um. Eine Dame stand am Ufer des Teiches, mit traurigen, aber liebevollen Augen. Der kleine rote Kater seufzte und kletterte aus dem Wasser. "Das muß ein Fehler sein", sagte er. "Ich sollte nicht hier sein". Er sah zurück ins Wasser und das Bild seiner Mommy spiegelte sich wieder darin. "Ich bin doch noch ein Baby. Mommy sagt, das muß ein Irrtum sein. Sie sagt, ich darf gar nicht hier sein". Die freundliche Dame seufzte und setzte sich ins Gras. Der kleine rote Kater kletterte in ihren Schoß. Es war nicht Mommys Schoß, aber es war fast genauso gut. Als sie begann, ihn zu streicheln und genau dort unter dem Kinn zu kraulen, wo er es am liebsten mochte, fing er fast gegen seinen Willen zu schnurren an. "Ich fürchte, es ist kein Fehler. Es ist Dir bestimmt, hier zu sein, und Deine Mommy weiß es tief in ihrem Herzen", sagte die Dame. Der kleine rote Kater seufzte und lehnte seinen Kopf an den Fuß der Dame. "Aber sie ist so traurig. Es tut mir so weh, sie so weinen zu hören. Und auch Daddy ist traurig". "Aber sie wußten von Anfang an, daß dies geschehen würde". "War ich denn krank?" Das überraschte den kleinen roten Kater. Niemand hatte jemals etwas darüber gesagt und er hatte oft zugehört wenn sie dachten, er schliefe. Sie sprachen stets nur darüber, wie süß er doch war und wie schnell er gewachsen war. "Nein, sie wußten nicht, daß Du krank warst", sagte die freundliche Dame "Aber dennoch wußten sie, daß sie die Tränen gewählt hatten". "Nein, das taten sie nicht", sagte der kleine rote Kater. "Wer würde schon Tränen wählen?" Sanft küßte die Dame sein Köpfchen. Er fühlte sich sicher und warm und geliebt - aber er war noch immer voll Sorge um seine Mommy. "Ich will Dir eine Geschichte erzählen", sagte die Dame. Der kleine rote Kater sah auf und sah die anderen Tiere näher kommen. Katzen - Big Boy und Snowball, Shamus und Abby und auch Little Cleo und Robin. Merlin, Toby und Iggy und Zachary , Sweetie, Kamatta und Obie. Hunde auch - Sally, Baby und Morgan, Rocky und Belle. Sogar eine Eidechse namens Clyde und einige Ratten und ein Hamster namens Odo. Alle legten sich erwartungsvoll ins Gras rund um die Dame und sahen wartend zu ihr auf. Sie lächelte und begann: "Vor langer, langer Zeit gingen die kleinen Engel zum Oberengel und baten ihn um Hilfe, weil sie so einsam waren. Der Oberengel brachte sie zu einer großen Mauer mit vielen Fenstern und ließ sie aus dem ersten Fenster auf alle möglichen Dinge schauen - Puppen und Stofftiere und Spielzeugautos und vieles mehr. "Hier habt ihr etwas, das ihr lieben könnt,", sagte der Engel. "Diese Dinge werden eure Einsamkeit vertreiben". "Oh, vielen Dank", sagten die kleinen Engel. "Das ist gerade, was wir brauchen". "Ihr habt das Vergnügen gewählt", erklärte ihnen der Oberengel. Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück. "Dinge kann man schon lieben", meinten sie. "Aber sie kümmern sich nicht darum, daß wir sie lieben". Der Oberengel führte sie zum zweiten Fenster. Sie sahen hinaus und sahen alle möglich Arten wilder Tiere. "Ihr könnt diese Tiere lieben", sagte er. "Sie werden wissen, daß ihr sie liebt." Die kleinen Engel waren begeistert. Sie liefen hinaus zu den Tieren. Einer gründete einen Zoo, ein anderer ein Naturschutzgebiet, einige fütterten die Vögel. "Ihr habt die Befriedigung gewählt", sagte der Oberengel. Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück. "Sie wissen, daß wir sie lieben", sagten sie. "Aber sie lieben uns nicht wieder. Wir möchten auch geliebt werden." So führte sie der Oberengel zum dritten Fenster und zeigte ihnen die Menschen. "Hier sind Menschen zum Lieben", erklärte er ihnen. Die kleinen Engel eilten hinaus zu den Menschen. "Ihr habt die Verantwortung gewählt", sagte der Oberengel. Aber bald waren sie wieder zurück. "Menschen kann man schon lieben", klagten sie "aber oft hören sie auf, uns zu lieben und verlassen uns. Sie brechen unsere Herzen." Der große Engel schüttelte den Kopf. "Ich kann euch nicht mehr helfen. Ihr müßt mit dem zufrieden sein, was ich euch gegeben habe." Da entdeckte einer der kleinen Engel ein weiteres Fenster und sah kleine und große Hunde und Katzen, Eidechsen, Hamster und Frettchen. Die anderen liefen herbei und bestaunten sie. "Was ist mit denen?" riefen sie. Aber der Oberengel schob sie vom Fenster weg. "Das sind Gefühlstrainer", sagte er. "Aber wir haben Probleme mit ihrem Operating System." "Würden sie wissen, daß wir sie lieben?" fragte einer. "Ja", erwiderte der Oberengel widerstrebend. "Und würden sie uns wiederlieben?" fragte ein anderer. "Ja", erwiderte der große Engel. "Werden sie je aufhören, uns zu lieben?" riefen sie. "Nein", gestand der große Engel. "Sie werden euch für immer lieben." "Dann sind sie genau das, was wir uns wünschen", riefen die kleinen Engel. Aber der Oberengel war sehr aufgeregt. "Ihr versteht nicht", erklärte er ihnen. "Ihr müßt sie füttern. Und ihr müßt ihre Umgebung reinigen und immer für sie sorgen." "Das tun wir gerne", riefen die kleinen Engel. Und sie hörten nicht zu. Sie beugten sich nieder und nahmen die zahmen Tiere in die Arme und die Liebe in ihrem Herzen spiegelte sich in den Augen der Tiere. "Sie sind nicht gut programmiert" rief der Oberengel, "es gibt keine Garantie für sie. Wir wissen nicht, wie lange sie halten. Manche hören sehr rasch auf zu funktionieren, und manche halten länger!" Aber das kümmerte die kleinen Engel nicht. Sie drückten die warmen weichen Körperchen an sich und ihre Herzen füllten sich mit Liebe, so daß sie fast zersprangen. "Wir haben unsere Chance!" riefen sie. "Ihr versteht nicht", versuchte es der Oberengel zum letzten Mal. "Sie sind so gemacht, daß selbst der Haltbarste von ihnen euch nicht überleben wird. Euer Schicksal wird sein, durch ihren Verlust zu leiden!" Die kleinen Engel betrachteten die Tiere in ihren Armen und schluckten. Dann sagten sie tapfer: "Das macht nichts. Es ist ein fairer Tausch für die Liebe, die sie uns geben." Der Oberengel sah ihnen nach und schüttelte den Kopf. "Nun habt ihr die Tränen gewählt", flüsterte er. "Und so ist es auch geblieben", meinte die freundliche Dame. "Und jede Mommy und jeder Daddy weiß das. Wenn sie euch in ihr Herz schließen, wissen sie, daß ihr sie eines Tages verlassen werdet und sie weinen müssen." Der kleine rote Kater setzte sich auf. "Warum nehmen sie uns dann zu sich?" fragte er erstaunt. "Weil auch nur eine kurze Zeit eurer Liebe den Kummer wert ist." "Oh", sagte der kleine Kater und starrte wieder in den Teich. Da war noch immer das Bild seiner Mommy, weinend. "Wird sie jemals aufhören zu weinen?" Sie nickte. "Sieh, der Oberengel bedauerte die kleinen Engel. Er konnte die Tränen nicht wegzaubern, aber er mochte sie besonders." Sie tauchte die Hand in den Teich und ließ das Wasser von ihren Fingern tropfen. "Er machte heilende Tränen aus diesem Wasser. Jede Träne enthält ein bißchen von der glücklichen Zeit und all dem Schnurren und Streicheln und der Freude an Dir. Wenn Deine Mommy weint, heilt ihr Herz. Es mag seine Zeit dauern, aber durch ihre Tränen fühlt sie sich besser. Nach einiger Zeit wird sie nicht mehr so traurig sein, wenn sie an Dich denkt, und sich nur der schönen Zeit erinnern. Und sie wird ihr Herz wieder für einen neues Kätzchen öffnen." "Aber dann wird sie eines Tages wieder weinen!" Die Dame lächelte ihn an und stand auf. "Aber sie wird auch wieder jemanden liebhaben. Daran wird sie denken". Sie nahm Big Boy und Snowball in ihre Arme und kraulte Morgan
genau dort am Ohr, wo sie es so mochte. "Werden wir jemals wieder zusammen sein?" Die freundliche Dame nickte. "Du wirst in den Augen jeder Katze sein, die sie ansieht. Und sie wird Dich im Schnurren jeder Katze hören, die sie streichelt. Und spät in der Nacht, wenn sie einschläft, wirst Du ihr nahe sein und ihr werdet beide Frieden haben. Und bald, eines Tages, wirst Du ihr einen Regenbogen senden, damit sie weiß, daß Du in Sicherheit bist und hier auf sie wartest." "Das gefällt mir", sagte der kleine rote Kater und warf einen letzten langen Blick auf seine Mommy. Er sah ihr Lächeln unter ihren Tränen und wußte, daß ihr eingefallen war, wie er fast in die Badewanne gefallen wäre. "Ich hab' dich lieb, Mommy", flüsterte er. "Es ist schon okay, wenn Du weinst". Er blickte zu den anderen, die spielten, und lachten mit den Schmetterlingen "Oh, Mommy! Ich gehe jetzt spielen, okay? Aber ich werde immer bei Dir sein, das verspreche ich." Dann wandte er sich um und lief den anderen nach.....
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| Autor: | Übersetzt aus dem Englischen nach dem Original von Peggy Althoff "How to Give Your Cat a Pill" |
| Von: | |
| Eingang: | 29.08.2001 |
| Kategorie: | Lustig (..und wahr..) |
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Wie Sie Ihrer Katze eine Tablette verabreichen |
| Autor: | Unbekannt (aus Afrika) |
| Von: | Gisela Vilz |
| Eingang: | 01.09.2001 |
| Kategorie: | Lustig (..und wahr..?) |
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.......aber plötzlich wurde die Tür aufgerissen, schreiend
rannte der Jäger davon. Mit beiden Händen hielt er sich
schützend den Kopf, denn hinter ihm rannte seine Frau. Sie hatte
einen Holzscheit in der Hand, das schlug sie dem Jäger um die
Ohren. Dazu schrie sie laut und schimpfte. Und der Jäger rannte
und rannte. |
| Autor: | Birgit Jacobeit -www.bluemonty.de- |
| Von: | Birgit Jacobeit |
| Eingang: | 01.04.2002 |
| Kategorie: | Ergreifend und Wahr |
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Montys Geschichte - Monty's Story - L'histoire de Monty Nie wieder wollten wir eine Katze haben nach dem plötzlichen Tod unseres heißgeliebten Katers Tiger! Drei Wochen später zog Susi bei uns ein, eine sieben Monate alte Katze, die beinahe im Tierheim gelandet wäre. Diese kleine, süße Zicke entpuppte sich als wahre Zerstörerin. Sie kratzte an sämtlichen Tapeten, zerrupfte eine Ledergarnitur, und vor allem fiel sie uns ständig an. Sie biß in alles, was sich bewegte, am liebsten in nackte Füße aus dem Hinterhalt. Wahrscheinlich fehlte ihr ein Spielgefährte. So entschlossen wir uns nach einem Jahr, ihr und
uns einen kleinen Freund zu schenken, mit dem sie dann ausgiebig rangeln
dürfte. Am zweiten Weihnachtstag 1997 zog der drei Monate alte
BKH-Kater Monty bei uns ein. Kaum aus der Box gelassen wanderte er
fröhlich auf Susi zu. Er kannte Gesellschaft, immerhin hatte
er sieben Geschwister. Susi empfing ihn knurrend und fauchend, voller
Angst. Der Kleine versuchte immer wieder Kontakt mit ihr aufzunehmen,
leider zunächst vergeblich. Nach einigen Tagen fingen die beiden
an sich zu jagen. Er hinter ihr her und sie hinter ihm her. Es schien
besser zu werden, obwohl wir die beiden noch nicht alleine ließen.
Die "Kämpfe" sahen einfach zu gefährlich aus. Ich packte den kleinen Monty ein und fuhr los. Ich sehe ihn noch heute vor mir, wie er im Warteraum mit kessem Blick alles anfauchte, was fünf Zentimeter größer war als er selbst. Das Auge wurde eingefärbt, man stellte eine Hornhautverletzung fest, die genäht werden mußte. Ich zögerte, doch man drohte mit dem Verlust des Auges. Schweren Herzens ließ ich den kleinen Kater zurück. Kaum wieder zu Hause rief ich in der Klinik an um mich nach Montys Befinden zu erkundigen. Die OP war erfolgreich verlaufen, Monty noch in Narkose. Man riet mir, ihn nicht wie sonst üblich um 17.00 Uhr abzuholen, sondern erst ab 19.00 Uhr. Schon da hätte ich stutzig werden sollen! Um 19.00 Uhr brachte man mir ein Tier, das mit meinem keine Ähnlichkeit mehr hatte. Monty schlief immer noch tief und fest, er trug einen Kragen, hatte erbrochen und das Schlimmste: Man hatte ihm die Nickhaut über das verletzte Auge gezogen und festgenäht. Die eigentliche Hornhautnaht war also unsichtbar, stattdessen sah der Kleine aus, als fehle ihm ein Auge. Er war in einem sehr schlechten Zustand. Auf meine Frage, warum er noch nicht aufgewacht sei, packte der Pfleger ihn am Nackenfell, zog ihn aus der Transportbox und meinte, das könne schon mal vorkommen. Monty baumelte in der Luft wie eine Stoffpuppe und knurrte leise! Wir bekamen vier verschiedene Salben, ein Antibiotikum und die Anweisung, in vierzehn Tagen zum Fädenziehen zu kommen. Von der Heimfahrt hat Monty nichts bemerkt. Ich
habe ihn in unser Schlafzimmer gebettet, dort lag er reglos bis zum
nächsten Morgen. Alles Streicheln und Zureden half nicht, er
wachte nicht auf. Immer noch war man in der Tierklinik der Meinung,
daß manche Katzen eben länger brauchen! Gegen Mittag verfiel
der kleine Kater so schnell, daß wir zu unserem "Haustierarzt"
fuhren. Der hatte wenig Hoffnung als er das armselige Bündelchen
sah. Monty bekam Infusionen, Schmerzmittel, Kreislaufmittel, es wurde
einfach alles versucht, leider zunächst ohne Erfolg. Monty fiel
bei dem Versuch ihn auf die Beinchen zu stellen immer wieder in sich
zusammen und wachte nicht auf. Stundenlang lag er auf dem Oberkörper
meiner Tochter, mehr tot als lebendig. Am Montag kam mir ein schrecklicher Verdacht: Monty schien blind zu sein! Der Tierarzt machte wenige Tests und schickte uns sofort zu einem Augenspezialisten nach Ahlen. Dort wurde seine Erblindung bestätigt. Eine Welt brach zusammen, der kleine Schatz war doch erst vier Monate alt! Seine Augen waren völlig gesund, aber sein Gehirn hatte wohl durch die mißlungene Narkose Schaden genommen, und das Sehzentrum war zerstört! Zehn Tage später fuhren wir wieder nach Ahlen um die Fäden am Auge ziehen zu lassen. Zwischenzeitlich hat Monty noch allerlei Schlimmes erleben müssen. So ist die vorgezogene Nickhaut eingerissen, er bekam heftige Bauchkrämpfe vom Antibiotikum und fraß kaum. Er konnte nicht mehr gähnen, sein Mäulchen war wie zugesperrt. Dieses hat ein niederländischer Krankengymnast mit einigen osteopathischen Handgriffen wieder herrichten können. Viele Leute rieten uns, den Kleinen einschläfern zu lassen. Ja, auch meine Familie und ich haben damals daran gedacht. Er sollte sich nicht quälen, und er war doch noch so jung um sein ganzes weiteres Leben blind verbringen zu müssen. Zunächst wollten wir aber seine Entwicklung abwarten. Vor der zweiten Narkose zum Fädenziehen wurde Montys Blut untersucht. Oh Schreck, auch hier stimmte einiges nicht. Die Nieren schienen nicht in Ordnung zu sein. Der Tierarzt in Ahlen machte Ultraschallaufnahmen, und der Verdacht bestätigte sich. Auch Montys Nieren waren geschädigt, man gab ihm eine Lebenserwartung von drei bis vier Jahren! Montys Auge heilte sehr schön ab. Es war bewundernswert, wie sich der kleine, blinde Kerl in seiner Umgebung zurecht fand. Er nahm ohne zu zögern sein Nierendiätfutter an und schien rundum zufrieden zu sein. Auch seine Menschen gewöhnten sich langsam an seinen Zustand, so daß von Einschläfern keine Rede mehr sein konnte. Er spazierte fünfundvierzig Stufen im Haus hinauf und herunter, spielte, wuchs und gedieh. Er war so stabil, daß ich ihm einen Besuch in der Universitätstierklinik Utrecht zumuten konnte. Ich wollte mich nicht damit abfinden, daß er blind UND nierenkrank war und suchte dort um weitere Hilfe. Ich habe selten freundlichere Tierärzte gesehen als dort in den Niederlanden. Monty wurde von einem Nierenspezialisten und einem Augenfacharzt äußerst gründlich untersucht. Aus der Halsschlagader nahm man ihm Blut ab, seine Nieren wurden im Ultraschall angesehen, die Blase wurde punktiert, alles ohne Narkose. Es hört sich grausam an, aber der kleine Kerl hat keinen Schaden genommen. Alles lief in völliger Ruhe ab. Immer wieder wurde das kleine Katerchen geherzt und geküßt, von einem studentischen Arm auf den anderen gereicht. Auch der Augenarzt hat alles untersucht, was möglich war, tausend Fragen gestellt. Und wieder diese Ruhe und Gelassenheit, die Monty alles ertragen ließen. Der Tag in Utrecht brachte folgende Ergebnisse:
Monty war blind, und daran war leider nichts mehr zu ändern.
Mit den Nieren sah es etwas anders aus. In ihnen befindet sich eine
weiße Schicht, die nicht dorthin gehört. Da die Blutwerte
aber relativ normal waren, war man hier in Bezug auf Montys Lebenserwartung
viel zuversichtlicher. Er mußte nun auch keine Nierendiät
mehr fressen. Auf dem Heimweg lag Monty neben mir auf seinem Lammfell,
tretelnd und schnurrend! Oder nicht? Einige Wochen später erlitt Monty im Keller unseres Hauses einen Schock. Niemand weiß, was passiert war. Er sprang plötzlich herum wie ein Gummiball, war kaum einzufangen oder zu beruhigen. Nach etwa einer Stunde hatte ich ihn auf mein Kopfkissen "gezwungen", dort lag er hechelnd und mit weit aufgerissenen Augen bis zum nächsten Morgen. Ich weiß nicht mehr, wie viele Stunden wir alle ihm gut zugeredet und ihn gestreichelt haben. Er stand nicht auf, er schlief nicht ein, er schloß die Augen nicht, er wollte nicht fressen. Alle dachten, seine letzte Stunde habe geschlagen. Morgens um acht Uhr rief ich unseren Tierarzt an. Er meinte, das sei ein Schock und man könne nichts machen außer abwarten! Monty war uns zu lieb um nur abzuwarten. Er brauchte Hilfe. Mein Mann rief die Tierärztekammer an um nach einem naturheilkundlich orientierten Arzt zu fragen. Wir bekamen eine Adresse in Neuss, fünfundvierzig Autominuten von uns entfernt. Zum Glück durften wir sofort kommen. Im Auto habe ich gebetet, daß Monty die Fahrt überlebt! Dr. Sch., ein ebenfalls sehr freundlicher und kompetenter Tierarzt, hat uns gleich zu sich gebeten und Monty untersucht. Er bestätigte die Schockdiagnose und gab ihm mehrere Spritzen mit homöopathischen Mitteln. Als er von Montys Erblindung erfuhr meinte er, es sei schade, daß er uns erst jetzt kennenlerne, für eine Behandlung könne es schon zu spät sein. Mit unserem Einverständnis wollte er jedoch versuchen, Montys geschädigtes Sehzentrum zu therapieren. Er zeigte mir, wie ich dem kleinen Kerl Spritzen geben muß, täglich eine über vierzehn Tage lang. Außerdem bekam Monty verschiedene homöopathische Medikamente. Auf dem Heimweg schloss Monty zum ersten Mal nach fast zwanzig Stunden die Augen und schlief tief ein, so tief, dass ich nachsah, ob sich sein Brustkorb beim atmen noch bewegte. Er schlief den ganzen Nachmittag, die ganze Nacht und erwachte am nächsten Morgen fröhlich und hungrig. Ängstlich war er noch, unbekannte Geräusche ließen ihn zusammenfahren, aber er lebte! Er bekam regelmäßig seine Medikamente und die Spritzen, die mir hundertmal mehr wehtaten als ihm. Einen Tag nach dem Besuch bei Dr. Sch. lag er in seinem Lieblingssessel und starrte in den Himmel. Er war ganz angespannt, kniff hin und wieder die Augen zusammen, bewegte den Kopf, als wenn er etwas sehen könnte. Ich schaute hinaus und sah ein Vogelpärchen, das am Himmel herumturtelte. Monty stellte sich nun auf seine Beinchen, immer noch den Blick zum Himmel gerichtet. Er sah doch nicht etwa die Vögel? Nein, Mama, du spinnst, hieß es von meinen Töchtern. War es wirklich so? Ich ging hinaus auf den Balkon, ließ die Tür hinter mir fest verschließen und wedelte mit der Hand hinter der Fensterscheibe. Monty sah die Hand! Er verfolgte sie nach rechts, dann nach links. Er konnte sie weder hören noch riechen. Er sah! Das war ein Wunder! Mit jedem Tag wurde Monty munterer, nahm wieder voll Freude an unserem Leben teil. Sein Sehvermögen kehrte zurück, allerdings sieht er nicht so gut wie eine "normalsichtige" Katze. Manchmal scheint es als bräuchte er für kürzere Entfernungen eine Lesebrille. Mit siebzehn Monaten wurde Monty kastriert. Vor der Narkose wurde ein kleines Blutbild angefertigt, es war in Ordnung! Die Nieren schienen noch zu funktionieren. Die Kastration bei Dr. Sch. hat Monty sehr gut überstanden. Heute ist Blue Monty dreieinhalb Jahre alt. Er hat sich mit Susi arrangiert, die beiden verstehen sich recht gut. Er ist ein so liebenswertes Tier, wie man es sicher so schnell nicht wieder findet. Immer zufrieden, immer freundlich und gut gelaunt, er kratzt und beißt nie, kurzum: Es gibt über ihn nichts Negatives zu berichten. Ein wenig ängstlich ist er noch, aber nicht mehr panisch. Er hat in seinem Leben so viel Schlimmes erdulden müssen und trotzdem das Vertrauen in uns Menschen nicht verloren. Im März 2001 wurde ein großes Blutbild angefertigt. Noch ist alles in Ordnung! Wir danken allen Menschen, die sich tatkräftig
und liebevoll um Monty gekümmert haben. Im März 2001 |
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