Kastration/Sterilisation

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Kastration Katzen

Rolligkeit

Katzen werden in der Regel im Frühjahr rollig. Dies dauert meistens ca. sechs Tage und hört mit der Deckung auf. Wird die rollige Katze nicht gedeckt, tritt die Rolligkeit in gewissen Abständen immer wieder auf. Ihre Katze kann dann unsauber und unausgeglichen werden. Eine Katze kann zwei bis drei mal im Jahr pro Wurf zwischen drei und sechs Junge bekommen. Wie äußert sich die Rolligkeit? Ihre Katze rollt sich auf dem Boden hin und her. Weiterhin ist sie schmusig, hebt ihren Schwanz hoch und kann des öfteren anfangen, laut zu miauen.

Kastrieren/Sterilisieren

Bei der Sterilisation werden der Katze die Eileiter und dem Kater die Hodenstränge unterbunden. Bei der Katze bleibt die Rolligkeit erhalten. Bei der Kastration werden der Katze die Eierstöcke und dem Kater die Hoden entfernt. Eine Sterilisation wird in der Regel nicht mehr durchgeführt.

Kosten

Die Kosten für die Kastration eines Katers sind etwa um die Hälfte geringer als für denselben Eingriff an einer Katze. Generell gilt, daß sie von Tierarzt zu Tierarzt variieren. Über die Pflege und Versorgung nach der Operation (z. B. nach zehn Tagen Fäden ziehen lassen oder der Freilauf) lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt aufklären. Mit welchem Alter darf ich meine(n) Katze/Kater kastrieren lassen? Ein Kater kann bei Frühreife ab dem fünften Monat, meist jedoch erst mit acht Monaten kastriert werden. Bei einer Katze kann die Operation im Alter von sechs bis zwölf Monaten durchgeführt werden. Bei Frühreife auch eher.

Vorteile/Nachteile

Kastrierte Kater/Katzen können dazu neigen, zu zunehmen. Deshalb sollten Sie auf die Ernährung und Futtereinteilung achten. Durch die Kastration vergeht der strenge Geruch eines Katers. Des weiteren streunen Kater nicht mehr Herum und geraten somit in keine „Raufereien”, bei denen sie sich Verletzungen und Erkrankungen holen können. Außerdem bleiben kastrierte Katzen und Kater weiterhin gute Mäusefänger, da sie nicht mehr soviel Zeit mit ihrem Sexualleben verbringen.

Warum kastrieren?

Um die Vermehrung von Katzen zu stoppen, die zwei bis drei mal jährlich pro Wurf zwischen drei und sechs Junge bekommen können, müssen Katzen und Kater kastriert werden. Die Verantwortung für die optimale Unterbringung und somit die Pflege, Versorgung und menschliche Zuwendung für die unzähligen Katzenjungen kann nicht mehr gewährleistet werden. Außerdem können unkastrierte Kater bei der Deckung Viruserkrankungen, die sie durch Auseinandersetzungen mit ihren Artgenossen bekommen, auf die Katze übertragen. Ein Kater ist nämlich immer aktiv.

Sonstiges

Ihr(e) Kater/Katze sollte von Ihrem Tierarzt geimpft werden, mit der sogenannten dreifachen Impfung (Katzenseuche, Katzenschnupfen, Tollwut). Weiterhin sollten Sie eine Wurmkur bei Ihre(r)/m Katze/Kater durchführen (sehen Sie dazu auch unsere Seite Impfplan/Wurmkur). Bei freilaufenden Katzen drei- bis viermal und bei Hauskatzen und älteren Katzen zweimal pro Jahr. Ferner wäre es ratsam, wenn Sie hin und wieder mit einem Flohkamm bei Ihre(r)/m Katze/Kater nach Flöhen beziehungsweise Flohkot sehen (lesen Sie dazu auch unsere Seite Fellpflege). Bemerken Sie etwas, können Sie ihr Tier mit Flohmittel behandeln. Sollten Sie weitere und ausführlichere Informationen benötigen, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt oder ziehen Sie Fachliteratur über Katzen zurate.


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