Einschläfern
Wenn eine Katze alt und/oder schwerkrank ist und keine Aussicht
auf Heilung besteht, sollte man sie von ihren Schmerzen durch eine
einschläfernde Spritze erlösen, die nur der Tierarzt geben kann.
Einstreu
In ihrer Toilette möchte die Katze gern scharren. Vielerlei kann
als Einstreu herhalten, Sand, Torf, Sägespäne, auch Zeitungspapierschnitzel.
Am praktischsten, da sie den Geruch gut bindet, ist Fertigstreu
aus dem Zoofachhandel. Besonders umweltfreundlich ist die biologische
Katzenstreu, weil sie auf den Komposthafen geschüttet werden kann.
Einzelgänger
Ihr Hauskatzendasein teilt Mieze sehr gern mit ihrem Menschen, aber
auch mit anderen Katzen. Man könnte sagen, sie ist ein Einzelgänger,
weil sie kein Rudeltier ist.
Entwöhnung
Die Umstellung von Muttermilch auf feste Nahrung nimmt die Mutterkatze
ganz allein vor. Sie können ihr jedoch dabei behilflich sein, indem
Sie den Jungen erstmals im Alter von drei bis vier Wochen kleine
Mengen Hackfleisch, gekochten Fisch ohne Gräten oder Babyfertignahrung
zufüttern.
Erbkrankheit
Sie wird über die Erbanlagen an die Nachkommenschaft weitergegeben,
zum Beispiel die in Verbindung mit blauen Augen auftretende Anlage
zur Taubheit bei weißen Katzen (siehe
auch Vererbung).
Erbrechen
Katzen erbrechen öfter mal, zum Beispiel wenn sie zu rasch gefressen
haben. Auch die beim Putzen geschluckten Haare müssen erbrochen
werden, sonst bilden sich im Darm Haarballen, die Bezoare.
Grasfressen fördert das Erbrechen der Haarballen. Kommt zum Erbrechen
Durchfall, Mattigkeit und Fieber hinzu oder ist Blut im Erbrochenen,
muß die Katze sofort zum Tierarzt.
Erkennungskuss
So nennt man das Beschnuppern der Nasen, mit dem sich zwei befreundete
Katzen begrüßen. Mit "ihrem" Menschen machen sie es auch, wenn sie
sich in Höhe der Nase befinden.
Erleichterungsspiel
Wenn Katzen eine sehr große und gefährliche Beute, zum Beispiel
eine Ratte erlegt haben, spielen sie nach der Tötung noch mit ihr
und schleudern sie eine Weile herum.
Europäische
Wildkatze
Sie gilt als eine der Stammformen unserer Hauskatze, ist größer
und stämmiger als diese und lebt in den kühleren Gebieten Europas
und Kleinasiens. In Deutschland gibt es sie im Harz, Hunsrück und
in der Eifel. Ihr Fell ist gelblichgrau mit dunklen, silbrigen Streifen,
der Schwanz ist lang mit dunklen Ringen und einer schwarzen Spitze.
Ab und zu kommt es vor, dass weibliche Hauskatzen sich mit Wildkatern
verpaaren. Die Kätzchen tragen dann das Erbgut der Wildkatze in
sich.
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