Falbkatze
siehe Afrikanische Falbkatze
Falschheit
Sie wird Katzen immer wieder nachgesagt. Von Falschheit kann aber
keine Rede sein, Katzen bringen nämlich sehr deutlich zum Ausdruck,
wenn sie kratzen oder beißen wollen. Wer gekratzt oder gebissen
wird, hat seine Katze nicht richtig beobachtet. Nur verhaltensgestörte
Katzen sind manchmal unberechenbar. Kleine Kätzchen, die einen kratzen,
wissen zwischen Katzenfell und Menschenhaut noch nicht zu unterscheiden.
Fauchen
Katzen fauchen, wenn sie sich bedroht fühlen, und kündigen damit
an, dass sie sich verteidigen werden.
Feliden
(lat. felidae) Ist der zoologische Name für die Familie der Katzen.
Dazu gehören die Großkatzen (Pantherini), die Luchse (Lyncinae),
die Geparde (Acenonychinae) und die Kleinkatzen (Felinae).
Felis
Ist der lateinische Name für die Hauskatze.
Fettschwanz
Kann bei allen Katzen vorkommen, bei Langhaarkatzen fällt er besonders
auf. Die Drüsen auf der Schwanzoberseite sondern zuviel Fett ab,
wodurch der Schwanz schmierig und gelbbraun aussieht. Behandelt
wird er mit Puder.
Fieber
Die normale Körpertemperatur der Katze beträgt 38,5 bis 39 °C. Fieber
hat eine Katze also erst ab 39,3 °C. Es ist meist Anzeichen einer
Infektionskrankheit.
FIFe
Fédération Internationale Féline
Dachorganisation einiger europäischer Katzenverbände.
Flehmen
Nennt man einen bestimmten Gesichtsausdruck, den der Kater zum Beispiel
beim Geruch einer rolligen Katze macht. Er zieht bei leicht geöffnetem
Maul die Mundwinkel zurück und Nase und Oberlippe hoch, was so aussieht,
als ekle er sich. Dabei ist eher das Gegenteil der Fall, denn er
will den ihn erregenden Geruch besonders intensiv wahrnehmen und
aufnehmen.
Freier Fall
Katzen drehen sich während des Falls vom Rücken auf den Bauch, wobei
sie den Schwanz als Steuer und Bremse benutzen. Diese Drehung geschieht
so schnell, dass sie für das menschliche Auge kaum wahrnehmbar ist.
Kurz vor der Landung strecken sie alle vier Beine aus und landen
sicher auf den Pfoten, vorausgesetzt, sie fallen nicht aus zu großer
Höhe, dann ist der Aufprall zu hart, oder aus zu geringer Höhe,
dann haben sie keine Zeit, das Wendemanöver durchzuführen. Die Fähigkeit,
sich im freien Fall zu drehen, nennt man Stellreflex. Er entwickelt
sich erst von der siebten Lebenswoche an.
Freiheitssymbol
Bereits im alten Rom soll die Katze zu Füßen der Freiheitsgöttin
Libertas gelegen haben. Auch in der Französischen Revolution galt
sie wegen ihrer Unabhängigkeit und Willensfreiheit als Freiheitssymbol.
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