Maine Coon
Die Maine Coon hat die Ehre, sowohl die älteste als auch die grösste
Rasse Amerikas zu sein.
Es ist gut möglich, dass sie im damals noch jungen Staate Maine frei
herumstreifte und dabei Vergleiche mit dem einheimischen Waschbären,
dem Racoon, auf sich zog und auch eine ähnliche Jagdtechnik hat.
Wahrscheinlich handelt es sich bei der Maine Coon um eine Kreuzung zwischen
den im 18. Jahrhundert nach Maine importierten Langhaarkatzen und robusten
amerikanischen Bauernkatzen.
Sie gehört zu den eindrucksvollsten Katzenrassen: ein Kater wiegt
bis zu 9 kg und besitzt einen aussergewöhnlich kräftigen und
muskulösen Körper. Die Maine Coon wurde früher als Revierkatze
gehalten, die sich in extremen Wintern in den nördlichen U.S.A. selbst
schützen konnte. Ihr Allwetterfell mit beeindruckender Halskrause,
das lange zottige Rücken- und Bauchfell mit dünner, aber fester
Unterwolle und der lange fliessende Schwanz eignen sich ideal für
ein solches Klima.
Die Maine Coon besitzt zwei einzigartige Merkmale: Sie ist, vielleicht
auf Grund ihrer einfachen Herkunft, gewöhnt, auf hartem Untergrund
zu schlafen. Man findet sie zusammengerollt in den seltsamsten Stellungen
und an den seltsamsten Plätzen. Ausserdem ist sie bekannt für
den entzückenden, feinen Zirplaut, den sie von sich gibt. Die Maine
Coon ist eine gesellige und freundliche Katze mit liebenswertem Charakter.
Sie ist zärtlich, unterhaltsam und selbstbewusst. |