Norwegische Waldkatze
Vielleicht wirkt keine andere Katzenrasse so wild und so sehr wie ein
nur zeitweiliger Besucher am häuslichen Herd wie die Norwegische
Waldkatze. Es handelt sich um eine natürliche Rasse und um eine sehr
alte Züchtung, die in ihrer Heimat ursprünglich Bauernkatze
und Halbwild-Katze zugleich war.
Sie ist robust, ausdauernd und dem kalten skandinavischen Winter gut angepasst.
Das auffälligste Merkmal dieser Anpassung ist das Doppelfell der
Norwegische Waldkatze, das Wind und Schnee fernhält, die Wärme
speichert und nach einer Durchnässung in etwa 15 Minuten trocknet.
Typisch für sie sind die Halskrause, der Backenbart, die Hemdbrust
und die wehenden "Knickerbocker-Hosen". Eine Zeitlang war es
nicht erlaubt, diese Katze zu exportieren, und so blieb diese Zucht ausserhalb
des eigenen Landes lange unbekannt. 1969 tauchte sie zum ersten Mal bei
einer Ausstellung auf, und 1977 wurde sie als Rasse anerkannt und hat
sich heute auf internationaler Ebene profiliert.
Die Norwegische Waldkatze ist anpassungsfähig, intelligent und spielfreudig.
Sie liebt einen kinderreichen Haushalt genauso wie das Zusammenleben mit
einem Alleinstehenden. Ihre Bewegungen sind behutsam und geschickt. Ihre
Intelligenz und Flexibilität ist beeindruckend: Sie verträgt
sich sowohl mit Katzen als auch mit Hunden und kann sich völlig zufrienden
an das Leben im Haus anpassen, solange man ihr genug Raum bietet. |