Selkirk Rex



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Selkirk Rex

Die Selkirk Rex Katze ist eine noch sehr junge Rasse. Ihre Geschichte begann 1987 in Montana/USA. Dort entdeckte man in einem Wurf Hauskatzen ein gelocktes Kätzchen. Diese Katze wurde von Jeri Newman (NOFACE Cattery Montana, USA) aufgenommen und Miss De Pesto genannt. Hervorgerufen durch ein dominantes Gen, die genetische Bezeichnung hierfür ist Se, erhält die Selkirk Rex ihr gelocktes Fell. Das bedeutet, man erhält aus der Verpaarung mit einem glatthaarigen Elternteil sofort gelockte und glatthaarige Kitten. Gelockte Kitten sind sofort nach der Geburt zu erkennen. Die Selkirk wird in Kurz- und Langhaar gezüchtet.
Die Selkirk Rex ist seit 1994 bei der TICA und seit 2000 bei der CFA anerkannt. Glatthaarige Selkirk Rex Katzen (straight haired) sind nicht für die Show zugelassen. Sie sind aber wegen ihres Typs, da sie zur Erweiterung des Genpools beitragen können und da sie ab 2010 auf alle Fälle auch weiterhin in der Selkirk Rex Zucht erlaubt sein werden, wertvolle Zuchttiere und werden als solche auch bei den Vereinen registriert. Da es noch nicht sehr viele Selkirk Rex Katzen gibt erlauben die Vereine derzeit auch eine Verpaarung mit den korrespondierenden Rassen Perser, Exotic oder BKH.

Allgemeines:
Die Selkirk Rex ist das Ergebnis einer dominanten spontanen Mutation. Sie führte dazu, daß die einzelnen Haartypen (Deckhaare, Wollhaare, Grannenhaare) leicht wellig sind; hierdurch fühlt sich das Fell sehr weich an. Die Katze ist mittelgroß bis groß und relativ schwer; der Knochenbau ist kräftig. Sie strahlt erhebliche physische Kraft aus. Katzen sind unter Umständen kleiner als Kater, jedoch nicht zierlich. Die Selkirk Rex ist eine aktive Katze mit einem liebenswürdigen, charmanten Wesen.
Kopf:
Schädel: bei Katzen und Katern rund, breit und mit ausgeprägten Wangen. Die zugrundeliegende Knochenstruktur ist rund ohne flache Bereiche. Schnauze: von mittlerer Breite. Die zugrundeliegende Knochenstruktur ist rund, wirkt jedoch durch die fülligen Schnurrhaarkissen eckig. Länge und Breite sind gleich. Im Profil ist eine unterhalb des Wangenbogens deutlich ausgeprägte Schnauze zu sehen. Kinn- und Nasenspitze sowie Oberlippe liegen in einer vertikalen Ebene. Das Profil zeigt einen Nasen-Stop. Die Nase fällt in einem konvexen Bogen schräg nach unten ab und sitzt unterhalb der Augenlinie. Kinn: fest und gut entwickelt, in Harmonie mit dem übrigen Teil des Kopfs. Ohren: von mittlerer Größe, unten breit, nach oben spitz zulaufend, nicht eng stehend. Sie sollten in ihrer Form und Position zur Kopfform passen, ohne den runden Eindruck zu stören. Die Haare in den Ohren sind, sofern vorhanden, lockig. Augen: groß, rund, weit auseinander stehend. Sie sollten nicht mandelförmig oder oval sein und bei Betrachtung von vorne in einer horizontalen Ebene liegen. Körper:
Torso: mittelgroß bis groß, harmonische Form. Der muskulöse Torso ist eher rechteckig als quadratisch, jedoch nicht lang. Der Rücken ist gerade und steigt gegen die Hinterbeine leicht an. Schultern und Hüften sollten die gleiche Breite aufweisen. Beine: mittellang bis lang, kräftiger Knochenbau. Die Länge sollte in ausgewogenem Verhältnis zum übrigen Körper stehen. Pfoten: groß, rund, kräftig. Zehen: vorne fünf, hinten vier. Schwanz: mittlere Länge in ausgewogenem Verhältnis zum übrigen Körper. Dick am Ansatz, Spitze weder stumpf noch spitz.
Fell:
Struktur: Die Haare sind weich, plüschig, dicht und lockig. Dichte: Das Fell ist dicht und voll ohne kahle oder dünne Stellen. Die Haare stehen vom Körper ab; sie sollten nicht dicht am Körper anliegen. Locken: ohne Struktur, einzelne lose Locken in zufälliger Anordnung. Sie erscheinen nicht als durchgehendes Wellenvlies, sondern in einzelnen Flecken. Die Locken sind von Haarlänge, Geschlecht und Alter abhängig, sollten jedoch den Einfluß des Rex-Gens reflektieren. Unter Umständen sind sie am Hals, am Schwanz und am Bauch stärker ausgeprägt. Bei jungen erwachsenen Tieren und Kätzchen ist geringere Ausprägung der Locken zulässig. Fellänge: kurz oder lang. Die Unterschiede sind am Schwanz und um den Hals am deutlichsten zu sehen. Bei Kurzhaarkatzen weist die Schwanzbehaarung dieselbe Länge auf wie die Körperbehaarung (ca. 1-2), und die Schwanzlocken sind plüschig und liegen kompakt am Schwanz an. Hals- und Körperbehaarung sind ebenfalls gleich lang. Bei Langhaarkatzen sind die Schwanzlocken fedrig und stehen vom Schwanz ab. Die Halsbehaarung ist ebenfalls länger und umrahmt das Gesicht.

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